Zukunft der Gedenkstätte


Im Juni 1997 hatte die Arbeitsgemeinschaft die Vorsitzenden und Sprecher der Verbände und Gruppen ehemaliger Gefangener des KZ Flossenbürg eingeladen. Vertreterinnen und Vertreter der anwesenden zehn Nationen beschlossen in einer gemeinsamen Sitzung eine Resolution zur Zukunft des ehemaligen KZ Flossenbürg. Von dieser ersten und einzigen gemeinsamen Willenserklärung der Überlebenden gingen die entscheidenden Impulse zur Errichtung einer würdigen Gedenkstätte mit Dokumentationszentrum und pädagogischen Angeboten aus.

Die Resolution wurde in den jeweiligen Verbänden diskutiert und ergänzt; die weitreichendste Forderung zusätzlich kam vom tschechischen Verband: Erwerb aller noch erhaltenen Originalgebäude durch den Freistaat und Einbeziehung in die zu errichtende Gedenkstätte.

Die Arbeitsgemeinschaft wurde beauftragt, die Forderungen und Vorschläge an die zuständigen deutschen Behörden sowie die diplomatischen Vertretungen der betroffenen Länder weiterzuleiten.

 
 

Die Resolution von Juni 1997

Äußerungen zur Resolution